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Typische Anwendungsbereiche für COB LED-Streifen

COB LED-Streifen sind besonders dort gefragt, wo es auf eine homogene Lichtverteilung ohne Punktbildung ankommt:

  • Indirekte Deckenbeleuchtung (z. B. Lichtvouten)
  • Möbelbeleuchtung (Schränke, Regale, Küchen)
  • Treppen- und Flurbeleuchtung
  • Spiegel- und Badbeleuchtung
  • Gewerbliche Anwendungen (Ladenbau, Ausstellungen)

Gerade in Kombination mit Aluminiumprofilen entsteht ein sehr hochwertiger, nahezu nahtloser Lichteffekt.

Kaufberatung: Darauf solltest du achten

Damit dein Projekt optimal funktioniert, solltest du bei der Auswahl folgende Punkte berücksichtigen:

Spannung (12V vs. 24V)

  • 12V: gut für kürzere Strecken
  • 24V: ideal für längere Strecken → weniger Spannungsabfall

Lichtfarbe

  • Warmweiß (gemütlich, Wohnbereich)
  • Neutralweiß (Allround)
  • Kaltweiß (funktional, Arbeitsbereiche)

Wenn zusätzlich Farbe ins Spiel kommen soll:

  • RGB / RGBW / RGBCCT – für farbige Lichteffekte und flexible Lichtstimmungen

Helligkeit (Lumen)

COB Streifen bieten je nach Ausführung unterschiedliche Helligkeiten – wichtig ist hier die gewünschte Anwendung (Ambientebeleuchtung vs. Hauptbeleuchtung).

Schutzklasse (IP)

  • IP20: Innenbereich
  • IP65/IP67: Feuchträume oder Außenbereiche

Was macht COB LED-Streifen besonders?

Der entscheidende Unterschied zu klassischen SMD LED-Streifen liegt im Aufbau:
Bei COB (Chip-on-Board) sind die LEDs dicht an dicht direkt auf dem Träger verbaut und mit einer Phosphor- /Silikonschicht überzogen. Dadurch ergibt sich:

  • Keine sichtbaren Lichtpunkte
  • Extrem gleichmäßige Ausleuchtung
  • Hohe LED-Dichte pro Meter
  • Angenehmes, blendfreies Licht

Das macht COB LED-Streifen zur idealen Wahl für alle Anwendungen, bei denen die Optik im Vordergrund steht.

Passendes Zubehör für COB LED-Streifen

Für den Betrieb benötigst du zusätzlich:

Eine saubere Installation sorgt nicht nur für bessere Optik, sondern erhöht auch die Lebensdauer der LEDs deutlich.

Experten-Tipp: Spannungsabfall richtig berücksichtigen

Gerade bei längeren LED-Streifen solltest du den Spannungsabfall beachten.
Bei längeren Strecken empfiehlt es sich:

  • auf 24V (oder 48V) Systeme zu setzen
  • oder den Streifen mehrfach einzuspeisen

So stellst du sicher, dass die Helligkeit über die gesamte Länge konstant bleibt.

Fazit: Wann sind COB LED-Streifen die richtige Wahl?

COB LED-Streifen sind ideal, wenn du:

  • eine durchgehende, gleichmäßige Lichtlinie möchtest
  • Wert auf hochwertige Optik legst
  • indirekte Beleuchtung ohne sichtbare LEDs realisieren willst

Für dekorative Effekte oder Lauflichter sind hingegen adressierbare LED-Streifen die bessere Wahl – für klassische Beleuchtung ist COB jedoch meist die hochwertigere Lösung.


Was ist ein COB LED Streifen?

COB Streifen zeichnen sich durch eine besonders hohe Pixeldichte aus. Mehrere hundert LEDs pro Meter werden hier auf einer Trägerplatine befestigt. Die LED-Kette wird anschließend mit einer Phosphorschicht überzogen, welche neben ihrem lumineszierenden Charakter auch als Diffusor für das emittierte Licht wirkt.
Bei vielen COB Streifen ist der Abstrahlwinkel des Lichtes, dank des Phosophorüberzugs erhöht. Eine Streuung des Lichtes von 120° und mehr sind hier gängige Praxis.

Was bedeutet COB?

COB steht für „Chip-on-Board“ – eine Bauweise, bei der viele kleine LED-Chips direkt und dicht auf der Leiterplatte (PCB) montiert werden. Im Gegensatz zu klassischen SMD-LEDs, die als einzelne Bauelemente sichtbar sind, werden COB-Chips flächig angeordnet und anschließend mit einer Phosphorschicht überzogen. Diese sorgt für ein gleichmäßiges Lichtbild ohne sichtbare Punkte.
Das Ergebnis ist ein durchgehender Lichtstreifen, der besonders harmonisch und elegant wirkt – ideal für sichtbare Anwendungen mit hohen Anforderungen an die Lichtqualität.

Wie funktioniert die Steuerung von COB LED Stripes?

COB-Streifen können – je nach Ausführung (einfarbig, CCT, RGB, RGBW) – mit denselben Controllern und Dimmern wie herkömmliche LED-Streifen betrieben werden. Dabei ist – wie auch bei SMD-Streifen – entscheidend, ob es sich um einen analogen oder adressierbaren LED-Streifen handelt:

Analoge COB-Streifen (PWM-gesteuert) lassen sich mit klassischen Dimmern, RGB/RGBW-Controllern oder App-gesteuerten Systemen betreiben.

Adressierbare COB-Streifen (z. B. mit ICs wie UCS1903 oder WS2811) benötigen hingegen digitale SPI-Controller, die das jeweilige Protokoll unterstützen.

Wichtig ist außerdem, dass die Spannung (z. B. 24 V) und Anzahl der Kanäle (z. B. RGBW) zur Steuerungslösung passen.

Wie werden COB LED-Streifen angeschlossen?

COB LED-Streifen werden in der Regel an einen passenden Controller angeschlossen, der zwischen Netzteil und Streifen geschaltet wird. Der Controller übernimmt die Steuerung von Helligkeit, Farbe und Effekten – je nach Typ auch via Fernbedienung, App oder Taster.
Nur bei einfarbigen Streifen ist alternativ auch ein direkter Anschluss an ein Dimmernetzteil oder Schalter möglich.
Für besonders einfache Installationen gibt es zudem Kombilösungen, die Netzteil und Controller in einem kompakten Gerät vereinen.

Was sind die Vorteile von COB LED-Streifen?

  • Nahtloses Lichtband ohne sichtbare Lichtpunkte
  • Homogene Lichtverteilung auch ohne Diffusorprofil
  • Hohe LED-Dichte für gleichmäßige Ausleuchtung
  • Breiter Abstrahlwinkel (ca. 120°)
  • Erhältlich als einfarbig, CCT, RGB, RGBW oder sogar RGBCCT
  • Je nach Modell auch adressierbar erhältlich

Können COB LED-Streifen gedimmt werden?

Ja. Sowohl einfarbige als auch farbige Modelle lassen sich über passende Dimmer bzw. Controller stufenlos dimmen. Wichtig ist, dass die Steuertechnik mit der Spannung, Leistung und Farbe(n) des Streifens kompatibel ist.

Sind COB LED-Streifen kürzbar?

COB LED Stripes sind genau wie übliche SMD Streifen in bestimmten Abständen kürzbar. In welchen Abständen dies der Fall ist können Sie unserer Produktbeschreibung des jeweiligen Stripes entnehmen.

Wofür eignen sich COB LED-Streifen?

  • Sichtbare Lichtlinien in Möbeln, Vitrinen oder Deckenprofilen
  • Frontal sichtbare Beleuchtung z. B. in Regalen oder Arbeitsbereichen
  • Homogene Akzentbeleuchtung in Küchen, Fluren oder Schlafzimmern
  • Ambientebeleuchtung in Fahrzeugen oder Messe-Installationen
  • Adressierbare COB: dynamische Effekte in Displays, Leuchtkästen, Stufen oder Events

Was ist der Unterschied zwischen SMD und COB?

Bei herkömmliche SMD-Streifen (Surface Mounted Device) werden die einzelnen LEDs auf der Oberseite einer Leiterplatine (PCB-Band) montiert, hierdurch entsteht bei direkter Betrachtung der Eindruck einer Reihe von einzelnen Lichtpunkten.
Um dieser punktuellen Lichtwirkung entgegen zu wirken finden SMD LED-Stripes meist Anwendung in der indirekten Beleuchtung, um ein homogenes Lichtbild zu erzeugen.

COB Streifen können hingegen im Sichtbereich installiert werden. Sie unterscheiden sich vor allem, in zwei Merkmalen gegenüber "normalen LED-Streifen". COB Stripes haben eine deutlich höhere Pixeldichte als SMD Stripes, was zu einem durchgängigen Lichtbild führt. Darüber hinaus werden sie im gesamten mit einer Phosphorschicht überzeugen, welche u. a. als Diffusor für die einzelnen LED-Pixel dient. Je nach LED Anzahl kann so selbst bei direkter Betrachtung ein pixelfreies Lichtbild erzeugt werden.

Gibt es COB LED-Streifen auch als adressierbare Variante?

Ja, neben klassischen analogen COB-Streifen gibt es auch adressierbare COB-Varianten, bei denen einzelne Abschnitte oder sogar Pixel individuell angesteuert werden können. Diese kombinieren die homogene Optik von COB mit der Dynamik digitaler LED-Streifen – ideal für Lauflichteffekte, Animationen oder zonenbasierte Lichtsteuerung.
Typische Chips sind z. B. WS2811, UCS1903 oder ähnliche SPI-basierte ICs.